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Jugendtreff Taufers 
 
 Sei drbei ! Red mit !Mir planen insern Jugendtreff selbr !Infonummitog: 20. Dezember 2009

 „Dr nuie Taufrer Jugendtreff“

Projektbeschreibung:

In Taufers i.M. soll der neue Jugendtreff mit der Beteiligung von Jugendlichen gestaltet werden. Die Gemeinde und die Ausschüsse der Mittelschuljugend (ab 11 Jahren) und der Jugendgruppe (ab 15 Jahrengehen in diesem Fall von dem wichtigen Grundsatz aus, dass Jugendpolitik nicht nur eine Politik für Jugendliche, sondern auch eine Politik mit Jugendlichen und durch Jugendliche ist. Dabei werden die Kompetenzen von Jugendlichen als Experten für hochrelevantes Lebensweltwissen einbezogen und um Ideen, Verbesserungsvorschläge und Kritik gebeten. Durch den modernen kommunikativen Planungsansatz sind gerade durch die Einbeziehung der Betroffenen bessere Problemlösungen möglich. Dies führt zu einer Verbesserung der Qualität und Effizienz kommunaler Planungen und Entscheidungen. Die Verantwortlichen des Jugendtreffs möchten sich für eine professionelle Begleitung des Prozesses entscheiden und Moderatoren/innen für Beteiligungsprozesse beauftragen. Diese werden die Jugendlichen von der Ideenfindung bis hin zur Realisierung des neuen Jugendzentrums begleiten. Annemarie Felder wird als Moderatorin beauftragt und als solche den Prozess leiten. Als Beteiligungsverfahren werden die so genannte Zukunftswerkstatt, ein Planungszirkel und die unmittelbare Einbindung der Jugendlichen in die Realisierungsphase eingesetzt.

Zukunftswerkstätten (ZW) sind ein Instrument der innovativen und demokratischen
Gestaltung der Gesellschaft. Die Zukunftswerkstatt mit ihrer Kritik- und Beschwerdephase, mit Phantasie- sowie Umsetzungs- und Planungsphase kommt mit der starken Betonung kreativer Elemente den Bedürfnissen und Verhaltensweisen von Jugendlichen in besonderer

Weise entgegen. Die Jugendlichen werden mit spannenden Kreativmethoden und Visualisierungsverfahren, teilnehmerorientierten Moderationsmethoden und Medien, die Spaß machen, die Räumlichkeiten planen und ihre Ideen anschließend in selbst gebauten Modellen visualisieren.

Der zweite Schritt wird der so genannte
Planungszirkel, in denen die beteiligten Kinder mit
einem/einer Fachplaner/in (Architekt/in) zusammenarbeiten. In diesem Stadium nimmt die

professionelle Seite des Prozesses, insbesondere durch Einbeziehung von Ämtern und Entscheidungsträgern/innen stark zu. Trotzdem ist die Beteiligung der Jugendlichen auch in dieser Phase wichtig und demnach vorgesehen. Die/der Planer/in wird die Vorschläge der Jugendlichen in seinem/ihren Plan einbauen und diesen anschließend mit den Beteiligten besprechen und eventuelle Änderungsvorschläge einbauen. Den Abschluss des Planungszirkels bildet ein Jugendgutachten.

In der
Realisierungsphase sollen Jugendliche beim Bau, dort wo es möglich ist, selbst mit anpacken.

Den Abschluss des Projektes bildet eine Einweihungsfeier in den neuen Räumlichkeiten.

Zielgruppe:

Jugendliche ab 11 Jahren bis 21 Jahre

Zeitrahmen:

Die Realisierung des Projektes vom Informationsnachmittags (welcher auch die Abstimmung bzgl. Durchführung dieses Vorhabens vorsieht) bis zur Einweihungsfeier beansprucht mind. sechs Monate, bei optimalen Rahmenbedingungen.

 Info-Hotline:  Jugenddienst Obervinschgau
(Fon: +39 / 329 / 33 33 361)